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Atelier-Blog 2014 "Alles tönt"

An dieser Stelle kann mitverfolgt werden, wie sich die Arbeit in unserem Atelier "alles tönt" fortlaufend entwickelt! 


Unsere Ateliergruppe besteht aus 10 "tonbegeisterten "Kindern von der dritten bis zur sechsten Klasse!

14. Oktober 2014


Heute startet ein grossartiges Experiment an unserer Schule: In so genannten Ateliers, welche die Schülerinnen und Schüler auswählen konnten, werden Ideen und Projekte zu einem bestimmten Thema von Grund auf entwickelt. Die Ateliergruppen sind altersdurchmischt und ermöglichen so eine Art des Austauschs, welcher im normalen Schulalltag nicht möglich ist.

 

Die Gruppe "Alles tönt" hat sich heute also zum ersten Mal getroffen. Zu Beginn ging es natürlich um's gegenseitige Kennenlernen. Dann trugen wir an einer Pinnwand zusammen, was denn um uns herum so alles tönen kann (siehe Bild). Gegen Schluss begannen die TeilnehmerInnen darüber zu diskutieren, woran sie ganz konkret arbeiten wollten. Hierzu, befanden sie, sei es sinnvoll, sich in zwei Gruppen aufzuteilen. 

 

Ziel des nächsten Atelier-Dienstags: Interessen austauschen, definitive Gruppen bilden, Projekte festlegen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

21. Oktober 2014

 

Als erstes wurde in den Gruppen das weitere Vorgehen besprochen. Eine Gruppe einigte sich ziemlich schnell darauf, eine eigene grössere Klangskulptur zu erfinden, welche zusätzlich noch einen praktischen Nutzen hat.

 

Die zweite Gruppe beschritt einen etwas aufwändigeren aber nicht weniger interessanten Weg und landete schliesslich bei der Idee, dass jedes Gruppenmitglied ein eigenes Instrument erfindet.

 

Am Schluss stellten die beiden Gruppen einander ihre momentanen Resultate vor und gemeinsam legten wir die Ziele für den nächsten Dienstag fest: 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Als nächstes stehen viele praktischen Fragen zur Klärung: Es muss festgestellt werden, welches Material für die einzelnen Instrumente beschafft werden muss, ob und wie viel  die Anschaffungen kosten, bzw. wer die Kosten übernehmen muss. Wo finden wir einen geeigneten Ort, an welchem wir gut arbeiten können? Welches Werkzeug benötigen wir zur Umsetzung unserer Ideen?

 

Man darf gespannt sein...

 


28. Oktober 2014

 

Heute ging es darum, die beim letzten Mal erarbeiteten Ideen auf ihre Praxistauglichkeit zu überprüfen - eine Machbarkeits-Studie sozusagen! Als Planungshilfe habe ich in meiner Funktion als begleitender Coach die bisherigen und weiteren Schritte folgendermassen zusammengefasst:



Nach rund 90 Minuten Arbeit war die Planungsphase vorerst abgeschlossen: Die wichtigsten Punkte wie überarbeiteter Grobplan, Materialliste, Kosten und Arbeitsort wurden besprochen. Nächste Woche beginnen die beiden Gruppen mit dem Bau ihrer Instrumente!


Zum Vergrössern die Bilder anklicken!

4. November 2014

 

Nach einer spannend tönenden Aufwärmrunde stellte jede Gruppe kurz das weitere Vorgehen an diesem Nachmittag vor. Während die eine Gruppe bereits Material dabei hatte, musste die andere Gruppe zuerst einmal eine kleine Krisensitzung abhalten, da das vorbesprochene Material den Weg in die Schule irgendwie nicht alleine gefunden hatte...

 

Dank der spontanen Unterstützung diverser Personen im und ums Schulhaus herum fand aber auch diese Gruppe wieder zurück auf den grossen Weg der Töne, der heute folgendermassen getönt hat:

 

Sägenhämmernklebenlachenschneiden

polierenjammernkichernfluchen

spitzenschüttelnrappen

klopfenundnoch

viiielmehr!

11. November 2014

 

So langsam werden Fortschritte sicht- und hörbar... Allerdings braucht es noch ein paar Stunden, bis es wirklich so tönt, wie es soll!

 

Neben der Herstellung der Klanginstrumentenskulpturen - oder wie auch immer sie am Schluss heissen werden - ist es in diesem Atelier auch wichtig zu lernen, wie man sich die Arbeitszeit richtig einteilen soll.

 

Zu einem festen Ritual ist der "Alles tönt" - Rap geworden, welchen wir jeweils zu Beginn und ganz am Schluss der Atelier-Lektionen auf x-Arten ausprobieren:

 

Alles tönt!

 

Alles tönt, alles fägt

öb mer’s singt oder öb mer’s rapt

 

Hau fescht druf oder spiel‘s ganz fiin

Du bestimmsch grad wie’s mues sii!

 

Lueg nume ume uf dere Wält

Alles tönt, ja sogar’s Gäld!

 

Tön und töne dasch famos -

Das macht eus Spass, drum goht’s jetzt los!

 

 

18. November 2014


Nach einem gemeinsamen Einstieg haben wir uns heute den Zeitplan, respektive die verbleibende Anzahl Atelierlektionen genauer unter die Lupe genommen. Um die verschiedenen Klangmaschinen und -Skulpturen fertigzustellen bleiben noch genau 4 Nachmittage. Sofort standen viele zu beantwortende Fragen im Raum: Werde ich / werden wir fertig? Was benötige ich noch, damit ich /wir fertig werden? Was mache ich als nächstes? Was ist wirklich wichtig, was unwichtig?


Als Zwischenbilanz lässt sich sicher sagen, dass uns die Arbeit innerhalb der Gruppen Spass macht, dass es aber auch ein recht hoch gestecktes Ziel ist, in altersdurchmischten Gruppen ein völlig selber gesetztes Projekt / Ziel zu realisieren.


Auf die Fortsetzung darf man aber auf jeden Fall gespannt sein!

25. November 2014


Wie tönt ein Robidog-Säcklein? Gute Frage - oder? Das heutige Warm-Up stand ganz im Zeichen dieses braunen Kunststoff-Beutels. Eines kann ich verraten: Dem "Robi-Fon" können mehr Töne entlockt werden, als man sich vorstellen kann :-) Probiert es selber aus!


Voller Elan machten sich die beiden Gruppen anschliessend an die Fortsetzung ihrer individuellen Projekte. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass alle einen Schritt weiter gekommen sind: Die Gruppe mit der gemeinsamen Klangskulptur hat ihr Grundgerüst fertig gebaut und beschäftigt sich das nächste Mal mit der Frage des Liftbaus. Die Gruppe mit den Einzelklangkörpern hat heute zum ersten Mal realisiert, wie wichtig genaues Arbeiten ist...


Mehr dazu am nächsten Dienstag!  

2. Dezember 2014

 

Volldampf voraus! Das war heute definitiv das Motto, denn schliesslich verbleiben nur noch 2 Nachmittage, um die Klangmaschinen und -Instrumente fertig zu stellen... Nach einer kurzen rhythmischen Aufwärmrunde im Kreis gingen alle speditiv an die Arbeit. Die Gruppe mit der tönenden Kugelbahn schaffte es, die Arbeiten am Grundgerüst abzuschliessen. Nun können sie das nächste Mal sozusagen die Kür - sprich zusätzliche Klangelemente- anbringen.

 

Die Gruppe mit den einzelnen Instrumenten kam ebenfalls einen Schritt weiter: Die Kisten sind fast fertig verschraubt, einzelne haben bereits mit der Bemalung ihres Instrumentes begonnen. Die Zeit drängt, doch mit etwas Fleiss sollten es eigentlich alle Atelier-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer schaffen. 

9. Dezember 2014


Der Schlussspurt hat begonnen! Langsam aber sicher werden die verschiedenen Klanggeräte fertig. Die Gruppe mit der gemeinsamen Klang-Autobahn ist bereits am Feinschliff, während sich die Konstrutkteurinnen der Geräuschkisten noch mit ganz profanen Problemen wie dem genauen Zusammenschrauben ihrer Einzelteile widmen...Das Motto heute: 

Zeit knapp - Stimmung gut!

16. Dezember 2014


Heute ging es darum, alle Arbeiten abzuschliessen und die Atelier-Zeit auszuwerten. Viel mehr Worte gibt es nicht zu verlieren, machen Sie sich selber ein Bild und natürlich einen TON von den Ergebnissen: